Wer fährt ans Lager? Wer braucht noch einen Platz?
mitfahrli hilft dir, den Fahrdienst für Sommerlager, Weekends und Kantonslager übersichtlich zu koordinieren. Kein WhatsApp-Chaos, kein Nachtelefonieren, kein Login, keine App.
Das kennt jede Abteilung
Das Lager ist geplant, der Fahrdienst noch nicht
Das Sommerlager ist in zwei Wochen. Programm, Ausrüstung, Verpflegung, alles organisiert. Nur der Fahrdienst nicht. Du schreibst in die Elterngruppe: «Wer kann fahren? Wer braucht einen Platz?» Zwanzig Antworten in einer Stunde, die Hälfte davon Gegenfragen.
Wer fährt wohin, wann, mit wie vielen Plätzen, das steht verteilt über drei Chats, zwei Mails und einen Anruf. Du fängst an, eine Liste zu führen. Die Liste ist schon am nächsten Tag überholt.
Szenario, Sommerlager, Abreise Samstag früh
Dreissig Kinder, neun Autos, zwei verschiedene Abfahrtsorte. Fünf Elternteile haben ihre Fahrt bereits bestätigt, drei weitere haben vielleicht Platz, sind aber noch nicht sicher. Acht Kinder wissen nicht, mit wem sie fahren. Am Freitagabend ruft der Lagerleiter durch, zwei Elternteile sind nicht erreichbar. Samstagmorgen klärt sich das letzte Auto um 06:45 Uhr.
Szenario, Weekend, kurzfristige Planung
Das Pfadi-Weekend ist in fünf Tagen. Die Leiterrunde hat das Programm fertig, aber niemand hat den Fahrdienst koordiniert. Eine Leiterin übernimmt es spontan per WhatsApp. Bis Donnerstagabend hat sie zwölf Nachrichten beantwortet und weiss trotzdem nicht sicher, ob alle Kinder einen Platz haben.
Was das kostet
Die Fahrtenkoordination frisst Zeit, die für das Programm fehlt
Lager und Weekends brauchen Vorbereitung. Der Fahrdienst sollte dabei das kleinste Problem sein, ist er aber oft nicht.
Wer hat wie viele freie Plätze? Wer hat schon reserviert? Verteilt über Dutzende Nachrichten, ohne Zusammenfassung.
Zwei Kinder melden sich beim gleichen Auto an. Beide denken, sie sind eingeteilt.
Ein Elternteil hat noch zwei freie Plätze, aber das geht in der Nachrichtenflut unter. Zwei Kinder ohne Auto, ein Auto fast leer.
Ein Fahrer sagt ab. Die betroffenen Kinder erfahren es nicht rechtzeitig. Stress am Abreisetag.
Lager haben zwei Fahrtrichtungen. Wer hinfährt, fährt nicht immer zurück. Das in einem Chat zu koordinieren endet im Durcheinander.
Weil der Chat nicht ausreicht, wird am Vorabend nochmals durchgerufen. Das ist keine Ausnahme. Das ist jedes Jahr so.
Wie mitfahrli hilft
Ein Link ersetzt den Gruppenchat
mitfahrli ist keine Lagerverwaltung und kein Vereinstool. Es ist ein Werkzeug, das Lagerleiter und Eltern hilft, den Fahrdienst übersichtlich zu koordinieren, ohne App, ohne Konto, ohne Aufwand.
Event erstellen
Name, Datum, Ziel und Treffpunkt eingeben. Zwei Minuten, fertig. Für Hin- und Rückfahrt je ein Event.
Link teilen
Per WhatsApp, Mail oder als QR-Code in der Elternrunde. Kein Download, kein Login für die Teilnehmenden.
Eltern erfassen ihre Plätze
Mit Name, Abfahrtsort und freien Plätzen, direkt sichtbar für alle.
Kinder reservieren selbst
Jeder sieht, wo noch Platz ist, und reserviert per Klick. Doppelbuchungen sind ausgeschlossen.
Jede beteiligte Person erhält einen persönlichen Verwaltungslink per Mail. Damit kann sie ihre Fahrt oder Buchung eigenständig ändern oder absagen, ohne den Lagerleiter zu kontaktieren. Du wirst informiert, wenn sich etwas ändert.
Praxisbeispiel
Wie es in der Praxis aussieht
Pfadiabteilung Muster, Sommerlager Graubünden
Montag, zehn Tage vor dem Lager
Jonas ist Lagerleiter. Er erstellt zwei mitfahrli-Events: einen für die Hinfahrt am Samstag, einen für die Rückfahrt am Folgesamstag. Ziel, Treffpunkt und Abfahrtszeit eingetragen. Die Links schickt er in die Elterngruppe: «Hinfahrt hier eintragen, Rückfahrt separat. Wer fahren kann und wer einen Platz braucht, bitte direkt dort.»
Bis Mittwoch haben sich für die Hinfahrt sieben Elternteile als Fahrer eingetragen, zusammen 24 freie Plätze. 21 Kinder haben sich selbst reserviert, drei sind noch offen. Jonas schickt eine kurze Erinnerung. Am Donnerstag sind alle Plätze belegt, Hin- und Rückfahrt.
Am Samstagmorgen fahren alle los. Jonas hat in dieser Woche kein einziges Mal nachtelefoniert. Der Link war die Zusammenfassung.
Dasselbe funktioniert für Weekends, Kantonslager, Abteilungsausflüge und Leiteranlässe. Weil Hin- und Rückfahrt separate Events sind, bleibt jede Fahrtrichtung übersichtlich, auch wenn nicht alle Fahrer beide Richtungen übernehmen.
Im Vergleich
Warum WhatsApp für den Lagerfahrdienst nicht reicht
WhatsApp, Mail und Telefonketten funktionieren, für andere Dinge. Für den Fahrdienst mit zwanzig oder dreissig Kindern sind sie umständlich, nicht weil sie schlecht sind, sondern weil sie nicht dafür gebaut wurden.
| Aufgabe | WhatsApp / Mail / Telefonkette | mitfahrli |
|---|---|---|
| Freie Plätze auf einen Blick sehen | ✗ Scrollen durch Nachrichten, manuell zusammenzählen | ✓ Direkt sichtbar in der Übersicht |
| Platz reservieren | ✗ Nachricht schreiben, auf Bestätigung warten | ✓ Klick, sofort bestätigt |
| Doppelbuchungen verhindern | ✗ Nicht möglich, passiert regelmässig | ✓ Technisch ausgeschlossen |
| Hin- und Rückfahrt separat koordinieren | ✗ Zwei Threads im gleichen Chat, schnell unübersichtlich | ✓ Zwei separate Events, je eigene Übersicht |
| Absagen koordinieren | ✗ Manuell nachhaken, alle einzeln informieren | ✓ Fahrer sagt ab, Platz erscheint automatisch wieder |
| Automatische Erinnerungen | ✗ Manuell oder vergessen | ✓ 24 Stunden vorher automatisch per Mail |
| Konto oder App notwendig | Ja, WhatsApp-Nummer oder Mail-Konto | ✓ Nein, nur der Link genügt |
| Aufwand für die organisierende Person | ✗ Hoch, laufend nachhaken und zusammenfassen | ✓ Gering, Überblick immer aktuell |
Warum mitfahrli
Kein Risiko, kein Aufwand, sofort einsatzbereit
mitfahrli ist kein Startup und kein Tech-Produkt. Es ist ein Werkzeug, das jemand gebaut hat, der selbst Junioren-Fussball betreut hat und das Problem aus eigener Erfahrung kannte.
Namen sind für alle sichtbar, die den Link haben. E-Mail-Adressen werden nur intern verwendet, nie öffentlich, nie weitergegeben. Rohdaten werden nach zwölf Monaten automatisch gelöscht. Keine Werbung, keine Datenweitergabe.
Häufige Fragen
Was wir oft gefragt werden
Muss ich einen Account erstellen?
Nein. Als Lagerleiter oder Elternteil erstellst du einen Event ohne Konto. Fahrer und Mitfahrende brauchen nur einen Namen und eine E-Mail-Adresse für ihren persönlichen Verwaltungslink.
Ist mitfahrli kostenlos?
Ja, vollständig. Kein Abo, keine Premium-Stufe, keine versteckten Gebühren.
Brauchen die Eltern eine App?
Nein. mitfahrli läuft im Browser auf jedem Smartphone und Computer. Nichts installieren, nichts herunterladen.
Wer sieht die Daten der Teilnehmenden?
Namen sind für alle sichtbar, die den Event-Link haben. E-Mail-Adressen werden nur intern genutzt und sind für andere nicht einsehbar.
Kann ich mitfahrli für meine Pfadiabteilung nutzen?
Ja. Sommerlager, Weekends, Kantonslager, Leiteranlässe, für jeden Anlass ein eigener Event. Mehrere Events gleichzeitig sind kein Problem.
Wie koordiniere ich Hin- und Rückfahrt?
Zwei separate Events erstellen, einen für die Hinfahrt, einen für die Rückfahrt. So hat jede Fahrtrichtung ihre eigene Übersicht und eigene Fahrer. Beide Links können im gleichen Chat geteilt werden.
Was passiert, wenn ein Fahrer absagt?
Jeder Fahrer hat einen persönlichen Verwaltungslink per Mail. Damit sagt er eigenständig ab. Die freien Plätze erscheinen automatisch wieder in der Übersicht.
Was passiert, wenn alle Plätze belegt sind?
Mitfahrende landen auf der Warteliste und werden informiert, wenn ein Platz frei wird. Als Organisator siehst du jederzeit, wie viele Personen noch warten.
Ist mitfahrli DSG-konform?
Ja. Hosting bei OVH in Europa, keine Datenweitergabe, Rohdaten werden nach zwölf Monaten gelöscht. Die Datenschutzerklärung ist auf mitfahrli.ch einsehbar.
Das nächste Lager kommt bestimmt
Einen Event erstellen dauert zwei Minuten. Den Link in die Elterngruppe, und der Fahrdienst koordiniert sich selbst.